Depression, ManischDepressiv

Leseprobe aus dem Roman

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Die wohl herrlichste innere Wahrnehmung hatte ich in meinen Manien; da ereilte mich ein unbegreifliches Gefühl von Glück und Wohlbehagen. Endlich konnte ich mich und meine Umwelt wieder lieben. Alles um mich herum war plötzlich fantastisch: die Blumen, die Vögel, die Kräne an der Baustelle, die hupenden Autos, welche an mir vorbeifuhren, einfach alles ohne Ausnahme. Probleme gab es nicht, das waren Attribute für Looser, ich packte die Unwägbar­keiten am Schopf und war auch durchaus in der Lage, jedes Prob­lem, das sich mir in den Weg stellte, zu lösen...

Manisch-Depressiv Ein Mann sieht rot
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...Die Arbeit ging mir so leicht von der Hand, dass ich dann ein halbes Jahr später nicht glauben konnte, dass ich das je selbst vollbracht hatte. Ich fühlte mich wie gestärkt, wie jemand, der im Begriff war, eine neue Wis­senschaft zu entdecken. Ich freute mich über jeden und alles, am meisten aber war ich froh, dass ich froh sein konnte, denn ich wusste zu genau, dass dieser Zustand maximal drei bis vier Monate anhalten würde, um mich dann wieder langsam, schleichend mit dem Lebensgefühl der Depression vertraut zu machen. So ging es bei mir nun schon etwa zwanzig Jahre, vielleicht länger, ich hatte es nur nicht realisiert..

 

(Auszug aus der Leseprobe) 

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Die wohl herrlichste innere Wahrnehmung hatte ich in meinen Manien; da ereilte mich ein unbegreifliches Gefühl von Glück und Wohlbehagen. Endlich konnte ich mich und meine Umwelt wieder lieben. Alles um mich herum war plötzlich fantastisch: die Blumen, die Vögel, die Kräne an der Baustelle, die hupenden Autos, welche an mir vorbeifuhren, einfach alles ohne Ausnahme. Probleme gab es nicht, das waren Attribute für Looser, ich packte die Unwägbarkeiten am Schopf und war auch durchaus in der Lage, jedes Problem, das sich mir in den Weg stellte, zu lösen...

 

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